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14.01.09

Pratajev-Gesellschaft e.V. Vorsitzender: Frank Bröker 1. Ehrenvorsitzender: Holger Makarios Oley 2. Ehrenvorsitzender: André Kudernatsch Postfach 100408 Leipzig / 04004 Leipzig www.pratajev-gesellschaft.de Mail: pratajev-gesellschaft@gmx.net www.myspace.com/pratajev

Pratajev-Gesellschaft e.V. Newsletter Februar 2009

„Ich halte es durchaus für möglich, dass der Hund meines Freundes Anatoli Prumski Rüsselhundgene in sich trägt. Leider ist er schon zu alt für die Zucht, er hat ein Holzgebiss und die Vorderfüße sind aus Gummi. Da kann man nichts mehr machen.

Pratajev in einem Brief an den Hundezüchter Jewgenii A. Melancholow.

(aus: Haus aus Stein III)

Liebe Freunde und Verehrer Pratajevs, liebe Gesellschaftsmitglieder, lieber neugieriger Fremder und liebe Damenwelt,

der zweite Rundbrief vom Turm der Gesellschaft im neuen Jahr geht um. Und bringt die freudigen Gebärden des vorherigen Newsletters noch ein wenig deutlicher auf den schnapsbefeuerten Grund. Denn! Wir feiern die Geburt unseres 3. gesellschaftlichen Almanachs nicht allein.

Seit ein paar Tagen hat das neue „Haus aus Stein“ die Druckstraßen Magdeburgs verlassen, wurde sorgsam zum Andreas-Reiffer-Verlag nach Meine geschickt. Von eben dort, aus dem niederen Sachsen, traf in der ersten Februarwoche die Großbestellung der Pratajev-Gesellschaft bei uns ein. Jedes Haus ist mit einem (free) Download-Code für rare Pratajev-Songs bestückt; somit haben wir eigentlich eine Mini-EP-CD gleich mit in der ruhelosen Hand. Ist die Sache mit dem Tiefladen abgeschlossen, schickt der Verlag dazu gar das passende Cover gratis hinterher. Bevor beschrieben steht, was alles im Haus III zu finden ist, folgendes Frage-Antwort-Szenario:

Wie komme ich ans Haus aus Stein III?

1) Schreibt eine Mail an die Pratajev-Gesellschaft (pratajev-gesellschaft@gmx.net). Alle Mitglieder erhalten das 104-seitige, reich bebilderte Textwerk - nach Bestellung vergünstigt - für 7 € ohne Porto nach Hause. Überweisungen der Euronen nach Bestellung, Spendenquittungen sind möglich bei Mehrfachbestellungen ab 5 Stück. 2) Oder: Schreibt darüber eine Karte an unser Postfach. 3) Noch-Nicht-Mitglieder können für die Vorab-Überweisung von 8 € zuzüglich Porto = gesamt 9,50 € per Mail/Post bestellen. Bankverbindung wird gerne mitgeteilt. 4) Bestellungen übers (upARTige) Pratajev-Label, wie gehabt, über www.upsound.de (Rubrik: Makarios/Buch). 5) Direkte Verlagsbestellungen über www.subh.de. 6) Der Buchhandel nimmt die EU-ISBN-Nummernbestellung unter: 3-934896-81-9 entgegen. 7) Presse: Anfragen für Belegexemplare beantwortet der Verlag unter andreas.reiffer@gmx.de

Premiere?

Zur Buchmesse spielen The Russian Doctors am 14.03. in der Leipziger Villa. Zwar wird dort nicht gelesen, aber Pratajev gesungen & gedacht. Alles im Rahmen einer famosen Veranstaltung des Schwarzen Leipzigs. Die größte wahre Haus-Lesung wird es während des kommenden, X. Pratajev-Kongressen in DD-Zschonergrundbad am 25.09.2009 geben.

Kartenvorbestellungen für den X. Pratajev-Kongress?

Über: makarios@brachialpop.de. Die ersten vorbestellten Karten sind verschickt und so sehen sie aus:

Das Kongress-Vorbereitungskomitee arbeitet noch am Programm. Einen ungefähren Vorgeschmack können wir aber schon geben…

X. Pratajev-Kongreß und Sommerdank am 25.09.2009 in Dresden/Zschonergrundbad, für alle Pratajev-Interessierte!!!

Konzerte: The Russian Doctors, Prumskibeat, Die Kälte Lesung: Makarios liest aus Pratajev III

Inhalt des Kongressforums:

*Feierliche Eröffnungsrede *Mitglieder der Pratajev-Gesellschaft stellen Forschungsbeiträge vor (Haus aus Stein) *Pokalverleihung für den besten wissenschaftlichen Beitrag *Gruftrufwettbewerb mit Prämierung *Rüsselhundmalwettbewerb mit Prämierung

Mehr zum Kongress im nächsten Newsletter…

An dieser Stelle noch einmal der „AG Junge Pratajev-Forscherinnen“ (Karl-Marx-Stadt) für folgenden, ausschnittlichen Haus-III-Beitrag WANDERpokalige Dankesgrüße:

Kapitel IV der Fraglichkeit Pratajev in Karl-Marx-Stadt Oder: Wie der Nischel nach Chemnitz kam

„Nun lag der Beweis vor uns. Pratajev war nicht nur in Chemnitz, er hat auch bleibende Eindrücke hinterlassen. Und wenn man ganz genau hinschaut, so sieht man die weichen Züge Pratajevs auch in Kerbels Monument. Man muss nur an den richtigen Stellen schauen (…)“

Allein für diesen Ausschnitt des nun folgenden Beitrages hat sich die AG "Junge Pratajev-Forscherinnen“ die höchste Auszeichnung unserer ehrenwerten Gemeinde, den „Wanderpokal der Pratajev-Forschung 2008“, verdient. Überreicht wird er beim nächsten großen Pratajev-Kongress zu Dresden .

Während einer berauschenden Nacht in der Diakonie zu Großenhain überfiel die AG "Junge Pratajev-Forscherinnen" der Größenwahn. Wir wollten beweisen, dass Pratajev auch in Chemnitz seine Spuren hinterlassen hat. Und so gingen wir an die Arbeit. Überlieferungen zu Folge soll Pratajev (nach der Augen-OP am kleinen Heino) Großenhain in Richtung Slowakei verlassen haben.

Ein letzter Rundblick vom Kupferbergturm, ein letzter Schluck aus der Flasche - unnötig zu erwähnen, dass sein gesamtes Honorar für Schnaps draufging - und los ging es. Mit dem treuen vierbeinigen Freund an seiner Seite durchstreifte er, immer der südlichen Sonne folgend, die ländliche Gegend. Zumindest glaubte er dies (…)

Noch ein kurzer Ausschnitt: Pratajev im Haus aus Stein III

Das Loch

Ein Brot kam durch die Luft geflogen Im Fenster war danach ein Loch Ein Mütterchen schüttelt mit dem Kopf und sagt

Was da alles passieren kann

S.W. Pratajev

Kurz vor Drucklegung erreichten uns diese rühmlichen Zeilen des verehrten Dichters auf unverfälschtem Wege. Ein mächtiges Kleinod, angespornt von nahezu tolstoiträchtiger Tragik. Beim Erstlesen glühte und schwitzte sogar das kleine Redaktionszimmer. Pratajev schrieb „Das Loch“ im Jahr 1956. Eigentlich sollte es im Anhang des Gedichtbandes „Der Dackelfellmantel“ seinen angestammten Platz finden, woraus jedoch nichts wurde. Wallgold, Pratajevs Verleger, entglitt die entsprechende Seite während einer dörflichen Landfahrt aus dem fahrenden Auto.

Wie so oft schien sich seinerzeit die gesamte Schöpfung gegen Pratajevs Werk verschworen zu haben. Eine Überleitung, die uns direkt zu Pratajevs 1957 erschienenes Buch „Der Kamelhaarmantel“ führt. Hierzu einige umflorende Worte unseres Ehrenvorsitzenden Dr. prat. prums. wallg. Makarios:

Pratajev – Der Kamelhaarmantel

Im Jahre 1957 erschien Pratajevs Gedichtband „Dackelfellmantel“. Und niemand wusste, warum das Buch so heißt, ist doch das zentrale Werk mit dem Namen „Kamelhaarmantel“ versehen. Einzig Pratajevs Verleger Wallgold wusste um den Hintergrund seiner eigenmächtigen Umbenennung des Buchtitels und er nahm darüber sogar das Zerwürfnis mit seinem Dichter in Kauf. Offenbar hatte Wallgold die Provokation gesucht und vorausgesehen, dass sie in einem grandiosen Verkaufserfolg mündet. Der Kamelhaarmantel ist wohl Pratajevs außergewöhnlichstes Gedicht, leider jedoch nur in der unvollständigen Version veröffentlicht. In besagtem Buch erschien nur das erste Kapitel, alle weiteren behielt Pratajev auf Grund der Differenzen mit Wallgold für sich. Die Pratajev-Gesellschaft besitzt selbstverständlich das vollständige Werk, möchte aber hier im Haus aus Stein Nummer III genau den Teil vorstellen, welcher 1957 veröffentlicht wurde.

Pratajevs Freund und Gitarrist, Anatoli Prumski, benutzte später sogar den „Kamelhaarmantel“ als Libretto für seine gleichnamige Bauernoper, die bei ihren seltenen Aufführungen stürmisch gefeiert wurde. Überhaupt ist dieses Gedicht der Auslöser des neuen Kultes um den Dichter Pratajev, denn 1987 stieß ich, damals noch in einer Druckerei arbeitend, auf das Faksimile eines Plakates, welches den „Kamelhaarmantel“ in einem Opernhaus ankündigte. Schnell kam die Faszination für alles, was Pratajev betrifft und die Idee, diesen vergessenen Dichter wiederzuentdecken. Und so stellt die Pratajev-Gesellschaft Leipzig e.V. erstmals dieses schöne, bildreiche, verblüffende Gedicht ihren Freunden und inzwischen zahlreichen Pratajev–Verehrern vor (…)

Wir hoffen mit diesen kleinen Ausschnitten Euch auf den Geschmack gebracht zu haben – wenn Ihr mehr wissen wollt über Pratajevs forschungsträchtige Ungeheuerlichkeiten, über die ganze Wahrheit des Rüsselhundes, über des Meisters gemeinste Plagiatoren, über Medizinische Verschriftungen („Lurchfüße – Entdeckung einer Heilmethode“), über Pratajevs erste Begegnung mit Anatoli Prumski, über das sanftharte Tourleben der Russian Doctors, über die „Große Fraglichkeit“ der Dinge, über die Biographie und die Bibliographie S.W. Pratajevs – dann hilft nur eine Haus-III-Bestellung der Neugier auf die schnapsbefeuerten Sprünge.

Pratajevs Erben auf Frühjahres-Tour – THE RUSSIAN DOCTORS live:

14.Mrz.2009 Leipzig - Villa 20.Mrz.2009 Chemnitz - Subway to Peter 25.Mrz.2009 Prague - The Bunkr 26.Mrz.2009 Prague - U Vystrelenyho oka 27.Mrz.2009 Dresden - Chemiefabrik (Bar) 28.Mrz.2009 Prague - Hospudka Nad Viktorkou 18.Apr.2009 Wittenberg - Irish Harp Pub 19.Apr.2009 Berlin - Duncker 23.Apr.2009 Hamburg - r4rules-Club im Riff 24.Apr.2009 Rostock (Club steht noch nicht fest) 25.Apr.2009 Niex, Landschulheim

So weit erst einmal – der nächste Newsletter erscheint Ende Februar/Anfang März. Dann auch endlich mit folgender Ankündigung: Pratajev III Das große Lesebuch Der Raucher von Bolwerkow

Zusammengestellt von H. Makarios Oley(…)

Gregori Hiobwitsch - Pressesprecher -

 

09.01.09 

Pratajev-Gesellschaft e.V.         

Newsletter Januar 2009

„Wer großes wagt, wird ein guter Trinker“

(S.W. Pratajev im Haus aus Stein III)  

Liebe Freunde und Verehrer Pratajevs, liebe Gesellschaftsmitglieder,

lieber neugieriger Fremder und liebe Damenwelt,

der erste Newsletter der Gesellschaft im neuen Jahr geht um. Wer hätte es einst, zu Pratajevs Zeiten, gedacht, dass - bis weit übers Millennium hinaus - seiner gedacht wird? Weniger voller Andacht, eher voller Zuversicht. Und sei auch nur jene Zuversicht damit gemeint, an der nächsten Schnapsbar eingeschenkt zu bekommen. Taumeln wir auch der Wirtschaftskrise mit aller Macht entgegen, steigen die Preise, die Unkosten, die Löhne hingegen nicht: In Russland war das immer schon so. Stoisch stopften sich Machthaber und Geldgeber die Taschen – das Volk hatte sich, den subventionierten Wodka und wenn selbst der alle war, wurde selbst gebrannt. Hart und entbehrlich waren die Tage und genau genommen sind sie es heute auch noch. Was vielen damals in Russland über den frostigen Winter half, war die Poesie Pratajevs. Seine Geschichten, medizinischen Schriften, seine feinen Gedichte über den Schnaps, über Ratten, Biber und sehr junge Schwesternschülerinnen. Am befeuerten Kamin, manchmal sogar in Fesselspielen vertieft.  

Die Pratajev-Gesellschaft e.V. hat es sich bekanntermaßen zur Aufgabe gemacht, ihren verehrten Dichter vermehrt ins Bewusstsein der Weltbevölkerung zu katapultieren. Dafür benötigt sie Euch, noch viele neue Mitglieder, gelegentliche Pi-Tag-Demonstrationen (vor allem in Leipzig), um der Welt zu sagen: Erwache aus deinem künstlichen Koma, gespickt mit Bohlen, Biathlon, Paulinerkirche, Raab, Kahn, Pilawa, Papst Benedikt (heiliger Stuhl), ALGIIRTLPRO7SAT1, Rockerrenten-Ostrock, Flitzerblitzern, VFL Wolfsburg, TSG Hoffenheim, Playstation, Spam, Steuern, Hannover Indians u.v.m. Schickt allen und allem ein paar krumme Schüsse aus Pavlowitsch’ berüchtigter Pistole, als Salut fürs neue Jahr, gedanklich hinterher. Doch nun zu jenen Dingen, die wirklich wichtig sind…

Pratajev im III Haus aus Stein

Im Februar 2009 erscheint der mittlerweile 3. Almanach der Pratajev-Gesellschaft. Wie sein Vorgänger erneut im Verlag Andreas Reiffer (www.subh.de). Ein Jahr lang sammelte die Gesellschaft Materialien ihrer Mitglieder zu diesem sehr umfangreichen Werk zusammen. Den Schwerpunkt bilden sagenhafte Beiträge aus den Rubriken „Forschung“ und „Fälschung“; von Pratajev selbst ist zuvor unveröffentlichtes zu entdecken. Aus dem Nachlasswerk gelang es uns etwa, das lange verschollene Gedicht „Der Kamelhaarmantel“ zu bergen. Der Verlag stellt zudem, mittels Download-Code, rare Vertonungen aus dem Werk S.W. Pratajevs auf seiner HP zur Verfügung.

Der Almanach kostet 8 €. Auflage: 150 Stück. Bereits jetzt vorbestellbar über das Onlineportal des ARTigen Dr. Makarios (www.upsound.de) und über die Homepage des Verlages Andreas Reiffer, nach Erscheinung dann auch im Buchhandel (Die Häuser II und I sind weiter vorrätig).

Verbunden mit dem Haus III ist die Vergabe des „Pokals der Pratajev-Forschung“. Nach bisherigem Stand geht jener als „Der Wanderer“ bekannte Pott in diesem Jahr an die AG „Junge Pratajev-Forscherinnen“ nach Karl-Marx-Stadt. Verliehen wird er auf dem X. Pratajev-Kongress im September dieses Jahres.

Das Inhaltsverzeichnis des III. Haus aus Stein:

Editorial:                                                         

Holger Makarios Oley: Pratajev im 3. Haus  

Rubrik: Das Werk Pratajevs

S.W. Pratajev – Biographie & Bibliographie

Das Loch & Der Kamelhaarmantel

Pratajevs Fragmente

Rubrik: Neues aus der Forschung

Dr. vet. Tobjono Beckerovitsch & Dr. vet. Torstjomir Beckerovitsch:

Ein Brief an die Erben Pratajevs (über den wir uns sehr gefreut haben)

Doktor Pichelstein: Pratajevs erste Begegnung mit Anatoli Prumski

Zur Verteidigung des Rüsselhundes

Claudia Feger: Die heilige Rüsselhundstatue von Lossnymarschinsk

Berlinowitsch: Ein treuer Freund Pratajevs

Die Klingenhammerow-Funde

Manjoschka Gnatz: Lurchfüße – Entdeckung einer Heilmethode

Dominik Irtenkauf: Pratajev am Kaukasus, Teil 1

Die große Fraglichkeit

Kaptitel I:  Tschapatev, Natascha Petrowna & Julischka Gemeinovna:

Pratajev in Ilmenau (Totenmahl)

Kapitel II: Eademakows erster Bericht

Kapitel III: Pratajev-Freunde Großenhain – Neues aus der Forschung

Kapitel IV: AG "Junge Pratajev-Forscherinnen“-  Pratajev in Karl-Marx-Stadt

Rubrik: Fälschungen

Wladimir Petrowitsch Uschakow (1901 – 1959):

Historie und Wirkung

Die neuen Funde des übelsten Plagiators unserer Pratajev-Forschung, Teil III  

Franek Grabschenko (1921 -1965):

Als die Kühe Trauer trugen

Ein Pratajev-Plagiatwerk besonders schlimmen Ausmaßes 

Rubrik: Das Tourtagebuch der Russian Doctors

Ausgewählte Mitschriften

Ausblick vom Turm:

Mitgliedschaft & der X. Pratajev-Kongress

Anhang:

Aus dem Giftschrank der Russian Doctors für Haus-aus-Stein-Freunde

Exklusive Aufnahmen   

Die bereits gesetzten Beiträge: „Claudia Feger: Pratajevs Monument“ & „Maximilian Sergejewitsch Reegmatowi  (1941-1987): Der Hörspielplagiator“ mussten leider aus Platzgründen weichen, finden aber auf jeden Fall im Haus aus Stein IV ihre Plätze. Fortgesetzt wird dann auch der Forschungsbeitrag des Herrn Irtenkauf: „Pratajev im Kaukasus“.   

The Russian Doctors auf Frühjahrs-Tour

Nach großer DIE-ART-Tour folgen die ersten offiziellen Doctors-Konzerte erst wieder im März. Zur Buchmesse am 14.03. etwa. Im Verlauf des Jahres erscheint zudem ein kleines, neues Album. Ebenso eine Nachauflage bereits vergriffener CDs. 

14.03.2009 Leipzig - Villa

20.03.2009 Chemnitz - Subway

27.03.2009 Dresden - Chemiefabrik Foyer

www.myspace.com/therussiandoctors

Haus aus Stein III – erste Lesungen

Doktor F.B. Pichelstein stellt das III. Haus solo im Februar 2x live vor:

13.02.2009 Leipzig-Plagwitz, kapwest

21.02.2009 Bremen, Lonely Planet Boy

www.myspace.com/worldofpichelstein

Der nächste Pratajev-Kongress

Ein großes Ereignis kündigt sich an: Der X. Pratajev-Kongress, mit einem dem Jubiläum würdigen Programm. Zudem konnten die „Doctors“ diesmal eine außergewöhnlich schöne Location für das Fest der Feste gewinnen:

Fast pünktlich zum 107. Geburtstag des großen Dichters S.W. Pratajev steigt der X. Pratajev-Kongress im Naturbad Zschonergrund, mit LesungEN, KonzertEN, Lagerfeuer, Schnaps und WeibERN. Dr. Pichelstein und Dr. Makarios stricken noch bis zum Sommer am genauen Fahrplan, doch eins ist schon jetzt gewiss: Es wird das größte Pratajev-Fest seit 1961! Da das Zschonergrundbad keine riesigen Säle besitzt, könnt ihr ab sofort Tickets reservieren. Der Eintrittspreis beträgt 10,00 Euro, für Mitglieder der Pratajev-Gesellschaft 5,00 Euro. Es ist zwar noch ein dreiviertel Jahr Zeit, aber eine frühe Lebensplanung schützt vor unliebsamen Überraschungen. Fahrt nicht in den Urlaub! Verlegt eure Geburtstage und die eurer Verwandten, Bekannten, Onkel und Tanten! Schwänzt die Schule oder andere unliebsamen Einrichtungen! Und vor allem: plant die Geburt eurer Kinder so, dass ihr dabei sein könnt, beim X. Pratajev-Kongress.

So weit erst einmal – der nächste Newsletter erscheint Ende Februar. U.a. mit folgender Ankündigung:   

Pratajev III

Das große Lesebuch "Der Raucher von Bolwerkow"

Zusammengestellt von H. Makarios Oley(…)

 

mit besten Grüssen: Gregori Hiobwitsch - Pressesprecher -  

21.07.08

Die Pratajev-Gesellschaft informiert:

Liebe Freunde und Verehrer Pratajevs, liebe Gesellschaftsmitglieder, lieber neugieriger Fremder und liebe Damenwelt, ...

...gerade arbeitet die feine Gesellschaft fieberhaft am neuen Almanach „Haus aus Stein III", dem Zentralorgan der Pratajev-Forschung. Einsendeschluss für Beiträge in textlicher und bildlicher Form ist der 31.10.2008. Erscheinen wird das Werk – wie sein Vorgänger – im Verlag Andreas Reiffer (www.subh.de). Wem ergo noch fragwürdige Gedichtfindungen, Geschehnisse aus diversen Forschungsreisen, Zeitzeugenüberlieferungen in die unruhigen Hände fallen, der sende bitte alles per Mail an folgende Adresse: pratajev-gesellschaft@gmx.net.

Oder, falls Gewichtiges zum Vorschein kommen sollte, an die Postbox-Adresse:

Pratajev-Gesellschaft; Postfach 100408; 04004 Leipzig

Natürlich braucht die Gesellschaft Euch als neue Mitglieder. Um jetzt keinen Zeppelin mit dem Aufschriftsbanner: „Jahresbeitrag nur 10 € - dafür gibt's ein (rares) Pratajev-CD- oder Buchpräsent plus Button usw" steigen zu lassen, hofft der Vorstand, bestehend u.a. aus dem schnellsten Erlenholzgitarristen der Welt, auf ausgefüllte Antragsformulare. Die gibt es per Mailanfrage oder zum Download auf www.myspace.com/pratajev. Die offizielle Homepageadresse lautet hingegen: www.pratajev-gesellschaft.de. Nun denn. Pratajev, dem Gesellschaften immer lagen, würde vor jedem neuen Mitglied den Hut ziehen. Wenn er denn einen besessen hätte…!

PS: Was hat es mit dieser raren Pratajev-CD auf sich???

Nach langer Nacht und kurzem Tag liegt sie auf dem Schreibtisch aus Holz: Die erste Pratajev-Raritäten-CD, zuammengestellt nur für Mitglieder der feinen Gesellschaft. 23 anwählbare Titel, darunter bisher unveröffentliche Russian-Doctors-Perlen (Sonne und Brot, Gelber Schnaps - live in Prag mit Saxophonsolo), das legendäre Interview mit Pratajevs Großcousine Anna Iwanovna, Film-Off-Stimmen Makarios, Pratajevs "Liebe und Wurst", KuK's "Die schöne Welt". Doktor Pichelstein lüftet sein Archiv bisher nicht realisierter Doctors-Songs (Im Mondlicht, Lila Nina, Junge Burschen, Ziege am Strick uvm). Da darf die Stadion-Hymne "Heut gibt es Hack" natürlich nicht fehlen. Den weißgehaltenen, limitierten Silberling verschickt die Gesellschaft an alle Mitglieder, die sich dafür auf dem Verlängerungs-Russen-Inkasso-Brief (2008) entschieden haben. Oder aber: Statt eines "Haus aus Stein I" - bei Begehr einer Neumitgliedschaft.

Vielen Dank, ihr Schwatzkoff Stellv. PR-Sprech

07.05.08

Hier nun der Bericht zum grossen Pratajev-Kongress zu Großenhain. Niedergeschrieben von Frank Bröker Pichelstein:

"18.04.2008 – IX. Pratajev-Kongress, Großenhain/Alte Orangerie

Nein, Katzenberg, diesmal nicht! Das Tourauto fährt Schritttempo an jenem Blitzer vorbei, welcher noch im Februar für großen, puffroten Unmut sorgte. Die 15 Euro Strafe sind indes längst an den zuständigen Landkreis überwiesen. Und sollten möglichst in eine Babyklappe investiert werden; wie man im aktuellen Jahr weiß, neigen doch allzu viele Post-Gebärende dazu, ihren wehrlosen Nachwuchs in die Nähe von Glascontainern oder Bundesstraßen abzulegen. Wobei grundsätzlich festgehalten werden muss, dass sich dazu auch nicht weder Blumentopf noch Kühltruhe eignen. In Russland wird die Geburt eines Kindes allenfalls noch gefeiert. Es gibt Schnaps, schwere Reden werden gehalten, der Trovlower Kohlengrill schmaucht überm Grillfleisch, die Kapelle spielt auf – kurzum: es herrschen feine Bedingungen, wie auf einem Pratajev-Kongress. Genau dahin zieht es die Russischen Doktoren, unter Bandsalat im Tapedeck und Senfflecken auf den Autositzen, kein Freitag wie jeder andere. Großenhain ist das erklärte Ziel.

Die erste Impfung, von vielen im Leben, erfährt der neue Erdenbürger an einem Rummel vor seiner Haustür. Schon früh zieht es ihn hin, genau wissend, warum. Es pelzt die Zuckerwatte, Nieten verteilt die Losbude und hat man doch mal gewonnen, gibt’s meterhohe, grinsende Hässlichkeiten in Schrillbunt. Ein Rummel ist, philosophisch betrachtet, das Abziehbild des Lebens und bietet viel Raum für Intoleranz. Made in Großenhain. Großenhain, hörst du mich? Großenhain antwortet nicht. Das gemütliche Städtchen übertreibt es heute und prügelt seine ansonsten eher gemütlichen Bewohner mit Rummelgedröhn aus dem Haus. Eigentlich nicht das Schlimmste, doch platzierte man Kotzmühle, Holzkarussell, Pilzpfannenbude direkt vor die Alte Orangerie, dem wohl ausgesuchten Ort des heute stattfindenden IX. Pratajev-Kongresses.

„Ich brauch sechsmal Sex am Tag“, wummert es aus den Autoscooter-Boxen und ein stiernackiger Fettlappen giftet durchs Mikrophon: „Wer hat noch nicht, wer will noch mal“. Den davor versammelten 5 mittelalten Mannen, eckangereist mit gefüllten Kinderwagen und Sternburger Export in der Hand, gefällt’s. Ehrenmitglied Biberowitsch fasst sich an den Kopf: „Die kenn’ ich alle….“ Und zu den Doktoren: „Gestern war hier noch alles friedlich, meine Güte!“. Gemischt gefühlt wird der Sound gecheckt, der Harte Wirt Micha kümmert sich liebevoll ums Fleischliche (auf dem Grill), die Klosterfrau trägt ihr laszives Mantra vor: „Heute trink’ ich nichts“. Dem Vorbereitungskomitee des Kongresses gilt großer Dank, über diesen einen Abend hinaus und dass am nächsten Morgen Doktor Pichelstein nicht, wie versprochen, zum großen Staubsaugen antrat, möge in großer Verzeihung geschrieben werden. Aber nun, schottischer Whiskey in einem Pensionszimmer, das in aller Früh: Bedenklich für jeden Weckservice.

Draußen, im grünumfluteten Hof, lustwandelt derweil Doktor Makarios, ein Plauener Spitzendeckchen auf dem Bauch. Schön ist’s am Brunnen vor dem Tore, findet auch Dr. Pichelstein und pullert hinein, wäscht sich die Hände, um damit illustre Gäste der Pratajev-Gemeinde zu begrüßen. Der Fanclub Karl-Marx-Stadt ist beinahe vollzählig vertreten, Berliner (die am nächsten Tag, recht trunken, in einem Neigetechnik-Zug den verschaaften Weg zurück fahren müssen), Großenhainer, Dresdner – der Eintritt überknappt die Unkosten. Das beruhigt den Schatzmeister der Pratajev-Gesellschaft, Igor Kommerzoff, ungemein.

Alles Diakonie. Der Ort gehört dem evangelischen Zweckbündnis aus Lutheranern und solchen, die hier am Altennachmittag mit Pamperswechslung bespaßt werden. Zum Beispiel vom Rednerpult aus betrachtet; das weiß-blaue Signet der Diakonie dürfte eigentlich gar nicht übertüncht werden. Makarios beginnt den Kongress mit einer Subtilbegrüßung wachen, mutigen Timbres, erklärt den geplanten Abend, gemahnt an Pratajev als Holzkarussellführer. Zwischendurch – und weit danach - erklingen die Russian Doctors; Pichelstein erzählt aus Fälschung und Forschung. Nachzulesen im Haus aus Stein II, dem jährlichen Almanach der Gesellschaft, sind auch die in der Pause gefragten Bedenken, ob Frauen, die Lehrer heiraten, tatsächlich Himbeeren im Kopf haben. Vermutlich gar säckeweise. Wichtiger noch: Diskussionen, um die Frage, ob Pratajev von Großenhain direkt in die Slowakei ging oder noch einen Abstecher gen Karl-Marx-Stadt machte, was die hiesige Pratajev-Gemeinde vor Ort in nächster Zeit erforschen möchte. Um beim nächsten Kongress den - diesmal von Ehrenmitglied Biberowitsch eingeheimsten - Forschungspokal „Der Wanderer“ mit nach Hause zu nehmen. „Der Pokal bleibt in meinem IKEA-Regal“, hört man darob den ganzen Abend Biberowitsch rufen. Nun, wir werden sehen. Vermutlich wird ein neuer Pokal erworben werden müssen.

Die dazugehörige Flasche Suhler Kräuterschnaps teilt sich indes wie von selbst. Allen Mantras zum Trotz. Wofür verlieh das Podium den Preis? Für den Diafilm „Pratajev in Großenhain“. Danke dafür; nun sind allerletzte Zweifel darüber ausgeräumt, ob der große russische Dichter tatsächlich einmal hier gelebt hat, obwohl er nicht im Nachkriegstelefonbuch stand. Mit jedem guten Schluck werden die Stunden zu gefühlten Minuten, Sekunden, die keine sind, sondern viel mehr. Und so klingt er aus, der IX. Pratajev-Kongress…"

Dieses und noch mehr von der Tour der Russian Doctors kann man lesen unter www.pichelstein.blog.de!

02.05.08

  Dies ist die Diashow. welche Pratajev´s Leben in Grossenhain zeigt. Sie wurde beim IX. Pratajev-Kongress in eben dieser Kleinstadt uraufgeführt. Das Publikum fand es fantastisch und belohnte es mit herzhaften Lachern und lautem Beifall. Viel Dank an alle Besucher, Helfer und an Makarios und Pichelstein, für diesen gelungenen Abend.

20.04.08

Endlich wieder online! Über den sehr gelungenen Pratajev-Kongress in Grossenhain schreibe ich in den nächsten Tagen noch. Die Fotos sind schon online, auf der www.adilor.de - Seite werden auch noch welche veröffentlicht.

25.03.08

In den nächsten Tagen wechselt unsere Homepage den Internetprovider. Demzufolge kann es zu einer längeren Updatepause kommen, oder die Seite ist kurz im Netz nicht verfügbar.

11.02.08

Für alle die Freunde zum Frühlingsfest einladen wollen, Menschen die Flyer gerne verteilen oder wer nur mal neugierig ist, all diese können hier den Flyer zum Fest downloaden >Download< !

25.01.08

Liebe Freundinnen und Freunde der Pratajev-Gesellschaft, werte Forscher, Mitglieder und Verehrer des großen russischen Dichters -

Bitte vormerken!

Nach der großen Scharkolinsker Kalenderreform findet der IX. Pratajev-Kongress – im frühlingsfestlichen Rahmen - am 18. April 2008 statt.

Ort: Großenhain bei Dresden. Pratajevs mutmaßliche Wirkungsstätte als nachkriegsgewichtiger Russischlehrer an der hiesigen Goetheschule. (Vergleiche: Forschungskapitel der Häuser aus Stein I & II)

Lokalität, Ausschankstätte, kulinarischer Hort: Orangerie der Diakonie – über den Eingang „Topfmarkt“ städtisch zu erreichen. Erscheint zahlreich, durstig und hungrig. Der russische Grill, bestückt mit echten Trovlower Kohlen, wird Euch – nebst Flüssigausschank beglücken. Es lebe das Grillfleisch und die Suppe danach.  

Programm: Lesungen aus Pratajevs Werk & aus der Pratajev-Fälschung & Forschung (Makarios Oley, Doktor Pichelstein u.a.) & Live-Spezial-Konzert der Russian Doctors. Weitere Programmpunkte sind in Arbeit.

Eintritt: Nichtmitglieder zahlen 5 €, Mitglieder der Gesellschaft 3 €.

Verehrte Grüße Schwatzkoff

Stellv. Pressesprecher

 

18.01.08

  Hier gibt es einen kleinen Ausschnitt aus dem Pratajev-Sturmfest zu sehen. Es fand letztes Jahr in Leipzig statt. Neuigkeiten zum Pratajev-Frühlingfest werden in Kürze bekannt gegeben!

05.08.08

Das nächste Pratajev Verein Treffen findet am 18.04.08 in Grossenhain statt. In dieser Stadt lebte ja Pratajev in den Nachkriegswirren 1945 für kurze Zeit. Voraussichtlich im Conny-Wessmann-Haus gibt es dann die Vereinsveranstaltung mit Konzert der Russian Doctors und Lagerfeuerromantik. Weitere Infos folgen noch!!! Alle Mitglieder und natürlich Nichtmitglieder sind schon mal eingeladen.

04.11.07

Seit heute sind die Fotos vom Pratajev-Sturmfest 2007 online. Sie wurden von unserem Vereinsmitglied Mischka Promill(e)kowski gemacht und auf seiner Seite www.adilor.de gibt es sogar noch mehr zu bestaunen.

03.11.07

Das Sturmfest in einer milden Nacht:

Am 01.11.07 machten sich zwei Großenhainer Vereinsmitglieder auf den Weg nach Leipzig. Nach einer 3/4stündigen Autobahnfahrt und einer 3/4stündigen Irrfahrt über den baustelligen Flossplatz kam man erschöpft in der heimeligen Pension Großmann an. Nach einem Schmaus im gegenüberliegenden Vietnamesen und einem kurzen Guinness-Stop im nahe liegenden Pub, ging es per Taxi nach Plagwitz zum noch unbekannten "Noch besser Leben", wo das Fest stattfinden sollte. Im Obergeschoss begrüsste uns der Herr Dr. Pichelstein, sowie kurz darauf Dr. Makarios. Auch die anderen Probanden des Abends, Max Reeg und Kudernatsch, gesellten sich später in die immer grösser werdende Runde. Da es sich um ein Vereinstreffen handelte, wurde zuerst der formelle Teil erledigt, um gleich danach die neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren. Man erfuhr Erstaunliches über die mittlerweile bekannten Dackelfellschuhe aus Großenhain, gekürzte Zehenglieder in Sibirien, chinesische Märchen auf alten Tischplatten und allerlei Plagiatives aus Kudernatsch seiner Schreiberlingsfeder. Besonders Ehrenmitglied Kudernatsch verfiel während seiner Vorträge in einen regelrechten Plagiatswahn und erkannte in den Zuschauerreihen Kinder des Rosa-Barbie-Biber aus Großenhain. Zu späterer Stunde lauschte man dann unveröffentlichten Liedern der Russian Doctors, sowie diversen Klassikern aus dem reichhaltigen Fundus der Band. Als prominente Gäste sah man Thomas Gumprecht von DIE ART und Mitglieder der Band ZIN. Der Abend klang erst aus, als die Barfrau stark ermüdet einen Ausschankstopp verkündete. Die letzte Runde nahm man im Flowerpower zu sich, wo Dr. Pichelstein mysteriöserweise nie ankam.

01.11.07

Kurz bevor der Webmaster seiner Pflicht als Ehrenmitglied der Pratajev-Gesellschaft nachkommt und nach Leipzig zum offiziellen Sturmfest fährt, stellt er hier kurz mal ein vergnügliches Interview hinein, was er mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft Frank Bröker Pichelstein geführt hat. Aber lassen wir den Dr. Pichelstein beginnen:

High!

Hast ein großartiges Konzert in Dresden verpasst. 5 Saiten gerissen. Sogar die dicke E. Und mein Daumen sagt: aua. Aber hier die Antworten:

> > Bier oder Cola/Wodka?

Beides zu seiner Zeit. Denn wenn man seinen Durst mit Cola/Wodka löschen würde, käme es rasch zu weitschweifiger Negativsymptomatik. Drum: Bier gegen den Bierdurst und weitere Getränke dann, wenn dieser erfolgreich gelöscht wurde.

> > > > Beatles oder Rolling Stones?

In erster Linie natürlich die Stones. Das aber nur, weil die Beatles einen Paul Mc Cartney hatten. Und der nervt ja immer noch.

> > > > > Welches Morrissey Live-Album: "Beethoven was deaf" oder "Live in Manchster"?

Letzteres. Hängt aber damit zusammen, dass da alte Smith-Klassiker drauf sind und die letzten, aktuelle Morrissey-Jahre, musikalisch einfach alles sprengen, was vorher von ihm da war.

> > > > > > Pratajev oder Prumski?

Prumski. Der 6-saitige Erlenholzgitarren-Weltmeister. Ein großes Vorbild.

> > > > > > Plagwitz oder Connewitz?

Connewitz. In Plagwitz machen sich die Neuen Leipziger Sondermalschulen breit. Connewitz hat einfach mehr von allem. Negativ wie positiv.

> > > > Bist du eher Amazon-Käufer oder Ebay-Käufer?

Ebay. Erstaunlich: Sämtliche Helden der Pratajev-Geschichte sind dort als Passwörter eingetragen.

> > > > > > Was ist auf Reisen besser, Pension oder Hotel?

In den meisten Hotels gibt's Frühstück bis um 11. In der durchschnittlichen Pension nur bis um 10. Wenn man das Preisliche mal weg lässt: Hotel.

> > > > > > E-Gitarre oder Acoustic-Guitar?

Ganz erstaunliche Wendung seit Beginn der Russian Doctors: A-Gitarre. Schnell genug geschlagen, klingt jede A-Gitarre einer E-Gitarre ähnlich. Ruiniert aber regelmäßig die Finger.

> > > > > > In der Disco. Tänzer oder Barsteher?

Ich komme da meiner Chronistenpflicht im Menschenzoo nach und steh lieber an einer Bar. Außerdem sagt das Ehrenmitglied der Pratajev-Gesellschaft Manjoschka Gnatz: Doktor, das mit dem Tanzen bei dir, das sieht ganz schön komisch aus.

> > > > > > > > Im Urlaub, Berge oder Meer?

Meer. Ich kann das mit den Bergen überhaupt nicht nachvollziehen. Dauernd dieses Gewandere! Außerdem hab ich mir vor einiger Zeit mal in Madagaskar die Knie bei einer 2-Tageswanderung böse geschunden und musste in einem alten R4 abtransportiert werden. Wenn man dann bestaufgelegte, 70jährige Touristen an einem vorbeiziehen sieht, weiß man: Nein, Berge sind nicht dein Gebiet. Leg dich lieber ans Meer.

> > > > > > Und zum Schluss, Nudeln mit Käse oder ohne?

Mit Käse ohne Löcher. Wir Experten auf dem psychologischen Gebiet der Lungenschizophrenie sagen stets und frohen Mutes: Blicke immer auf das, was funktioniert, lieber Patient. Schau nicht in die Löcher vom Käse. Betrachte den Käse. Wie ein Meerschweinchen mit philosophischem Blick.

In diesem Sinne....

Bis Morgen! Grüßt Pi

> > > > Danke für die Antworten, wir sehen uns an der LE-Schnapsbar!!!

06.09.07

Pratajev-Sturmfest: Neue Location

Gerade eben kam die Club-Zusage rein: Das Pratajev-Sturmfest findet im "Noch Besser Leben" eine neue Heimat. Aufgrund der vielen Zusagen haben wir den Ort nun verlegen dürfen, was uns sehr freut. In erster Linie wird gelesen. Und wenig konzertiert...

Holger Makarios Oley, Frank B. Pichelstein (The Russian Doctors) André Kudernatsch, Max Reeg sind live dabei. Und natürlich alle weiteren Ehrenmitglieder und Mitglieder der Gesellschaft.

Was wird gelesen?

Neuste Entdeckungen der Werke S.W. Pratajevs, frisch aufgetauchte Fälschungen. Kudernatsch trägt Charlie Slippers' Russen-Kapitel vor, welches bald in Buchform erscheint. Und da hier von einem Buch die Rede ist: Beiträge aus dem neuen Haus aus Stein - Nummer II / erscheint Ende Jan. 08 - dürfen natürlich nicht fehlen.

Noch Besser Leben
Merseburger Str. 25
Ecke Karl-Heine-Str.
04229 Leipzig
Homepage: www.nochbesserleben.com

30.07.07

In der Forschungs-Rubrik könnt ihr, liebe Freundinnen und Freunde Pratajev´s, neue Erkenntnisse aus der Plagiatsforschung einsehen. Es geht um den schlimmsten aller Pratajevplagiatoren, Wladimir Petrowitsch Uschakow. Dank an den Vorsitzenden Dr. Pichelstein, der aufgrund der Wichtigkeit  der Vorabveröffentlichung zustimmte.

PS: In der Fotogalerie ist ein seltenes Foto von Uschakow abgebildet.

10.07.07

Die Fotogalerie fängt an zu wachsen!

30.06.07

Etwas verspätet, aber nicht zu spät, können wir hier neue Entdeckungen aus der Heimat Pratajev´s vermelden. Aber lest selbst:

Die Nachricht erreichte uns gestern auf dem Postweg: Sanierungsarbeiten in einer - in Russland so genannten - Tripperburg (so nannte man früher die Praxis eines Urologen) in einem Dorf bei Igursk, förderten drei neu entdeckte Werke Pratajevs ans Tageslicht. Der stolze Vorarbeiter Ilja Hammerow, der die gut erhaltenen Funde, nachdem er sie aus einer alten Wand geklopft hatte, sofort dem Pratajev-Zentralarchiv St. Petersburg schickte, ist seit dem - über Igursk hinaus - ein gefragter Mann. Zu seinem Leidwesen buchen ihn jetzt täglich viel zu viele Hausbesitzer, die ebenso meinen, in ihren Wänden seien alte Werke Pratajevs versteckt.

Der Käferzähler

Drei Käfer Hirsch

Zwei Käfer Mist

Gekrabbel auf dem

Waldboden ist

Vier Käfer Marien

Sechs Käfer Goldlauf

Gekrabbel auf

Dem Misthauf ist

Ich zähle alles

Ich zähle jeden

Und möchte nicht

Darüber reden

Der Kartoffelzähler

Auf dem Feld

Recht nah am Dorf

Stand er

An den Fingern Schorf

Er prüfte

Zählte und sortierte

Und sonderte aus

Jede Vierte

 

Lied des Bochlev

Finger, schöner Finger

Du bist der letzte

Der mir blieb

Finger, schöner Finger

Ich glaub

Ich hab dich lieb

Finger, schöner Finger

Du bist der letzte an

Der Hand

Finger, schöner Finger

Du wirst Daumen

Nur genannt

17.06.07

Liebe Freundinnen und Freunde der Pratajev-Gesellschaft e.V. bitte vormerken:

01.11.2007 Ray Morrison-Galerie, Leipzig, Hans Poeche Straße 2 (tbc) 20 Uhr

Das große Pratajev-Sturmfest

Bisher haben zugesagt: André Kudernatsch und DIE PEST, Makarios Oley und THE RUSSIAN DOCTORS

Angefragt:

Wallgold Junior (014) und die MODERATION

Volly Tanner & Max Reeg rezitieren PLAGIATSCHRIFTEN PRATAJEVS 

C.S. Linientreu und PRATAJEVS SKIZZEN

Nikolei Biberowitsch (006) und PRATAJEVS GROSSENHAINER JAHRE

Michael Mikus und PRATAJEVS PHASE DER GEMALTEN GRUFTRUFE

Natascha Petrowna (004) und PRATAJEVS WANDERJAHRE (Kartographie)

Ralf Esche und PRATAJEVS VERBOTENER SUPER-8-FILM

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und PRATAJEV IM BILD

Da es sich bei der geplanten Ortswahl um eine Galerie handelt, suchen wir bereits jetzt Ausstellungsstücke. Wer sich an dieser profunden Suche beteiligen möchte, erhebe beide Augenlider, entferne hölzernen Schlafsand daraus und teile uns mögliche Fundsachen mit. 

Bis zum 01.11. ist es zwar noch etwas hin – aber Planung ist alles, sagte bereits Pavlowitsch, als er jene goldenen Patronen putzte, mit denen später geschossen wurde. Diese so genannten  „Goldenen Schüsse“ wurden übrigens Jahre später in einem Berliner Bahnhof (von gut belesenen Junkies) aufgegriffen, welche sich die Schüsse gern mit einer Nadel zu setzen pflegten. Die Wirkung war dieselbe.  

Gezeichnet (fürs Leben) Juri Schwatzkoff

Stellv. Pressesprecher der Pratajev-Gesellschaft e.V.

04.06.07

Pratajev-Sturmfest

Der gestrige Abend wurde zwar recht schnell Nacht und dann war's mal wieder so hell, dass man - zu Ehren Pratajevs - die blöden Singvögel mit einer Ladung voll Schrot zum Schweigen hätte bringen können. Doch das haben wir mal lieber doch nicht gemacht. Aber! Es wurde an einem flaschenreichen Tisch aus Holz folgende Idee geboren:

Im Herbst 2007 veranstaltet die Gesellschaft das "Pratajev-Sturmfest". Da zwei - der letzten drei - Veranstaltungen durch unerhörte Wetterkapriolen ins Wanken gerieten, nennen wir den Sturm lieber gleich beim Namen. Erste Orts-Idee des abendlichen Gelages ist der ehrwürdige HGB-Keller, in dem bereits vor Jahren Doktor Makarios mit der ZUCHT auftrat. Ein Termin muss noch gefunden werden; die PR-Sprecherin der HGB verlangt für die Bereitstellung einen roten Ehrenmitgliedschafts-Ausweis und den soll sie dafür auch bekommen. So, das war's für heute. Der Wodka steht kalt.

Schwatzkoff

25.05.07

Hallo, Ihr lieben Neumitglieder der total neuen Pratajev-Gesellschaft e.V.

Wir schicken nun endlich die Mitgliedsausweise in einer zu bearbeitenden Photoshop-Version (hier downloaden) durch die sumpfigen Tiefen des Internets, trinken einen Gelben Schnaps drauf, während Ihr nur noch folgendes tun müsst:

Name
Vorname
Gewählter Name
Anschrift
Mitglied seit
Funktion   

eintragen. Ein "Gewählter Name" ist sicherlich einfach; so nennt sich der Pressesprecher der Gesellschaft seit einiger Zeit Juri Schwatzkoff. "Funktion?" Im einfachsten Falle: Mitglied. Aber da sind ebenso keine Grenzen gesetzt. "Edler Schnapsbrenner" wäre z.B. möglich. Da wird Euch was einfallen. Wer des Bearbeitens unmächtig ist, wende sich vertrauensvoll mit den Daten an die Gesellschaft. Die erledigt das dann für Euch.

Kommt die Ausfüllung als PDF-Datei zurück, schicken wir Euch den nummerierten Ausweis, die erste Ausgabe des "Haus aus Stein" und die Kontodaten für die 10 € Beitrag/Jahr.

Ach ja, Mail bitte an pratajev-gesellschaft@gmx.net !!!

Es grüßt

Juri Schwatzkoff

PS: Für alle die das Photoshop-Programm nicht besitzen aber Corel installiert haben, mit etwas Geschick funktioniert es damit auch. (mfg der Webmaster)

07.05.07

Seit heute ist das Gästebuch dieser Homepage online und wartet auf regen Besuch!

17.04.07

Endlich ist der Beweis für den Aufenthalt Pratajev´s in Großenhain gefunden, aber lest selbst in der Rubrik Forschung!

06.04.07

Seit gestern ist die offizielle Homepage der Pratajev-Gesellschaft nun schon am Start. Dank der Zugriffsstatistik konnten wir in Erfahrung bringen, das sie schon sehr oft eingesehen wurde. Wir waren regelrecht überrascht, über so viel Interesse am Thema Pratajev.

Manche Menüpunkte müssen noch bearbeitet und erstellt werden, z.B. das Gästebuch, Forschung und vor allem die Fotogalerie. Insbesonders bei den beiden letzten Punkten brauchen wir eure Unterstützung. Mailt eure Entdeckungen vorerst an Dr. Pichelstein (siehe Kontakt) damit diese Homepage hier wächst und gedeiht.

Vielen Dank!

 

Aktuelle Neuigkeiten gibt es >hier<!!!